Home » Mit der Transmongolischen Eisenbahn von Ulan Bator nach Peking

Mit der Transmongolischen Eisenbahn von Ulan Bator nach Peking

1.82K 0

In aller Früh brechen wir auf zum Bahnhof. Am Gleis steht bereits unser Zug, diesmal ein chinesischer Zug mit Baujahr 2012, modern und sauber. Auch unsere geräumige Kabine überrascht uns positiv, zudem ein eigenes Bad mit Dusche, unglaublich. Die Fahrt beginnt landschaftlich abwechslungsreich, führt uns dann aber durch die Wüste Gobi, die uns nur kleinen Orten, Dromedaren … ab und an überrascht. Das Wetter genial, der Blick bis zu den Bergen am Horizont, wir jammern auf höchstem Niveau, aber seht selbst.

Dorf in der Wüste Gobi

Wir machen Bekanntschaft mit einem amerikanischen Paar und besuchen gemeinsam das Bordrestaurant. Die Bedienung verweigert allerdings Gerichte von der günstigen mongolischen Karte und will uns nur ausgewählte und „teure“ Gerichte von der Touristenkarte bestellen lassen. Sie ist genauso stur wie ich und verweigert mir die Reisbestellung. So bleibt mir nur unsere nicht enden wollende Auswahl an Tütensuppen mit Keksen und Schokolade als Nachspeise.

Gegen 18:50 Uhr erreichen wir die Grenze, nach unserer Erfahrung an der russisch/mongolischen Grenze sind wir auf alles vorbereitet, aber werden enttäuscht. Die Kontrollen sind schnell und freundlich. Spannend allerdings ist der Radwechsel für die chinesischen Gleise. Unser Zug wird geteilt und in eine riesige Halle gefahren. Dort wird der gesamte Zug angehoben und das Fahrwerk getauscht. Es ist 1:30 Uhr als der Zug wieder zusammengekoppelt ist und sich auf den Weg in Richtung Peking macht. An Schlaf war in dieser Zeit durch ständiges und lautes Ruckeln nicht zu denken, so dass wir erschöpft einschlafen und erst mitten in China wieder aufwachen. Wir fahren durch eine Winterlandschaft und der Norden Chinas ist versunken im Schneechaos. Leere Autobahnen, riesige Firmenparkplätze … ohne ein Auto.

Chinesischer Zug im Schnee

Die Landschaft verschneit und besonders die bergigen Abschnitte wunderschön. Auch wir haben im Schneechaos Zeit verloren und kommen fast 2 Stunden später in Peking an.

Alle Bilder von unser Fahrt mit der Transmongolischen Eisenbahn findest du hier

Leave A Reply

Your email address will not be published.